Azamor

Azamor Petit Verdot
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Azamor

Ort: Vila Viçosa

Das Anwesen "Herdade do Zambuja" des familiengeführten Weinguts Azamor Wines wurde 1998 von Alison und Joaquim Luiz Gomes gekauft.

Azamor liegt in Vila Viçosa, im nördlichen Alentejo, in der Nähe von Estremoz, Portugal, in unmittelbarer Nähe zur Grenze der spanischen Stadt Badajoz. Die Gegend ist nicht nur als "Brotkorb" Portugals bekannt, sie gehört auch zu den dynamischsten Weinanbauregionen Europas und ist eine der wichtigsten Anbauregionen für Rotwein in Portugal.

Das Weingut ist insgesamt 260 Hektar groß. Davon sind 27 Hektar mit Reben bepflanzt, Olivenhaine erstrecken sich auf 140 Hektar. Auf 40 Hektar stehen Korkeichen sowie Pinien. Auf den verbleibenden 50 Hektar werden 30 seltene Lusitano-Pferde gezüchtet, deren Zuchthengst eines der nächsten Olympia-Pferde sein wird.

Die Weinberge wurden von Luís Elias Carvalho, einem der renommiertesten Winzer Portugals und Joaquim Luiz Gomes in den Jahren 2001 und 2002 angelegt.

Für die Weinherstellung ist die Mitbesitzerin Alison Luiz Gomes maßgeblich verantwortlich. Beraten wird sie vom Australier David Baverstock, hauptberuflich der bekannte Chefönologe des Weinguts Esporão, Alentejo, Portugal.

Die Rebberge liegen 350 Meter über dem Meeresspiegel und beeindrucken mit einer atemberaubenden Aussicht über die Landschaft des Alentejo bis hin nach Spanien. Die Rebzeilen sind nach Nord-Süd ausgerichtet und die Pflanzdichte ist mit 2,2 m x 0,9 m für den Alentejo sehr eng.

Ein extrem niedriger Anschnitt auf ein Auge pro Trieb wird in Kombination mit deutlichen Abständen zwischen den Trieben praktiziert. Auf diese Weise erhält man ein großes, die Trauben versorgendes gut durchlüftetes Blattwerk, dessen Oberfläche 12.000 Quadratmeter pro Hektar beträgt. So vergrößert sich das nährende und schützende Blätterdach auf ein Dreifaches der Fläche, die im portugiesischen Durchschnitt üblich ist.

Bewässert wird ausschließlich nach vorheriger Messung der Bodenfeuchte. Die Bewässerung wird so eingesetzt, dass die Rebe immer an der Grenze zu ihrem Minimum Wasser bekommt. Dadurch wird geregelt, dass ca. 1-2 Wochen vor dem Farbumschlag der Trauben keine Triebe mehr wachsen.

Die ganze Kraft des Rebstocks und die Mineralstoffe des Bodens kommen durch diese Minimum-Bewässerung ausschließlich den Trauben zugute.

Die Reben wachsen auf lehmigem Boden, der auf einem 1 – 2m mächtigen Schieferfels liegt. Acht verschiedene Rebsorten werden angebaut. Es handelt sich dabei um die autochtonen Rebsorten Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Amarela/Trincadeira und die international bekannten Sorten Syrah, Merlot, Alicante Bouschet, Petit Verdot und Mourvèdre. Das Rebmaterial geht aus eigener Klonenselektion oder durch die Aufzucht von Ablegern von Reben ausgesuchter Weingüter hervor. Die Weinberge werden nach ökologischen Kriterien und unter Überwachung der ATEVA (Associção Tecnica dos Viticultores do Alentejo) bewirtschaftet.

Das Alentejo Klima ist bekannt für seine kalten Winter und heißen Sommer. Im Winter fallen die Temperaturen bis auf 0 Grad Celsius, im Sommer steigen sie bis auf 43 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit reicht von 20% im Sommer bis zu 100% im Winter. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge liegt bei ca. 450 Millimeter.