Iñigo Manso, Vinos y Viñedos

Conde de Hervías 2004

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Ein spanischer Rotwein der Aromen von dunkelroten Beeren, asiatischen Gewürzen und Lakritze zeigt

Conde de Hervías

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  • Conde de Hervías

Details

Rubinrote Farbe. Eine explosive, parfümierte Nase bietet ein sexy Bouquet von Aromen wie dunkelrote Beeren, asiatische Gewürze, Lakritze, schwarzer Kardamon sowie gelben Rosen.

Fruchtaromen werden von weichen Tanninen umgeben, mit mineralischer Note. Eindrucksvoll frischer Geschmack.

Zusatzinformation

Lieferzeit 2-3 Tage
Flaschengröße 0.75 l
Jahrgang 2004
Farbe rot
Land Spanien
Herkunftsregion La Rioja
Herkunftsgegend Rioja
Weingut Iñigo Manso, Vinos y Viñedos
Auszeichnung 91 Parker Punkte
Geschmack trocken
DOCa Rioja
Spanien Rioja
DOCa Rioja
Spanische Weinregion DOCa Rioja
DOCa Rioja
Spanien La Rioja
spanische Weinregion Rioja
Weinregion DOCa Rioja in Spanien

D.O.C.a Rioja

Autonome Region im Nordosten von Spanien, 5034 qm, 263 000 Einwohner, Hauptstadt Haro, Weinanbau im Tal des Ebro.
Selbst wenn andere Weinanbaugebiete der Iberischen Halbinsel in den letzten Jahren qualitativ stark aufgeholt haben, darf die Rioja auch weiterhin als die traditionelle Adresse hervorragender Weine aus Spanien angesehen werden. Dies gilt natrlich in erster Linie für die trockenen und schweren Rotweine, die durchweg ein für die Rioja besonders typisches, kräftiges Faßaroma aufweisen, das sich harmonisch in die anderen Komponenten dieser Spitzenweine einfügt. Rotweine aus der Rioja entstehen größtenteils aus den Trauben Tempranillo und dunkler Garnacha. Die Weißweine, weniger bekannt, aber zweifellos ebenfalls beachtenswert, werden vornehmlich aus Viura gewonnen.

Der Weinbau in der Rioja hat eine lange und recht wechselvolle Geschichte. Die ersten Ansätze weisen auf die römische Zeit zurück. Nach der kurzen maurischen Herrschaft in Nordspanien erlebte die Weinkultur in der Rioja eine lebhafte Renaissance. Dieser Aufschwung ist eng verbunden mit dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela, der durch die Rioja führt. Von den Pilgerwanderungen aus dieser Zeit zeugen zahlreiche bis heute erhaltene Kulturdenkmäler, Mönche aus Burgund waren es auch, die die Tempranillo-Traube in die Rioja brachten. Kontakte in das Bordeaux-Gebiet sorgten dann seit dem 18. Jahrhundert für eine Verfeinerung der bis dahin sehr rustikalen An- und Ausbautechniken. Einen enormen Aufstieg erlebte der Weinbau in der Rioja durch die Mehltau- und Reblausepidemien in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die französischen Weingüter ihr Defizit mit großen Mengen an Rioja-Wein deckten. Um die Jahrhundertwende, gerade als die französischen Rebstöcke zum größten Teil saniert waren, erreichte die Reblausplage die Rioja, weiterhin sorgten der endgültige Niedergang des einstmaligen spanischen Weltreiches und der damit verbundene Verlust von Märkten für eine vorübergehende Krise. Die Auswirkungen der beiden Weltkriege hatten den Gewinn neuer Absatzmöglichkeiten und somit einen erneuten Aufschwung für den Weinbau der Rioja zur Folge, neben traditionellen Husern entstanden rasch aufstrebende neue Bodegas und führten bald zur unverwechselbaren Spitzenqualität von Rioja-Weinen, die auch über die Grenzen Spaniens hinaus längst zu Berühmtheit gelangt sind und den Vergleich zu exklusiven französischen Weinen nicht scheuen müssen und dabei hinsichtlich des Preises in der Regel wesentlich günstiger sind.

Das Anbaugebiet der Rioja, übrigens die erste Weinregion in Spanien mit D.O.C-Bezeichnung (Denominación de Origen Calificada ), ist am Oberlauf des Ebro, des längsten spanischen Flusses, gelegen. Der Name für die Region rührt vom Rio Oja her, einem kleinen Nebenfluß des Ebro. Sie wird fast in ihrer gesamten Länge im Suden und Norden von hohen Gebirgsketten eingeschlossen, was zum einen den landschaftlichen Reiz der Gegend ausmacht und zum anderen für einen mikroklimatischen Charakter sorgt. Das Weinanbaugebiet Rioja erstreckt sich insgesamt auf 3 Comunidades Autónomas und gliedert sich in 3 Teilzonen. Der Großteil umfaßt die beiden Teilgebiete Rioja Alta und Rioja Baja, letztere schließt auch einige der nördlich des Ebro gelegenen Gemeinden von Navarra ein. Die kleinere Teilzone Rioja Alavesa liegt ebenfalls nördlich des Ebro und gehöröt administrativ bereits zur baskischen Provinz Alava. Zentrum der Weinregion und des spanischen Bundeslandes (Comunidad Autónoma ) La Rioja ist Logroño, mit ca. 100 000 Einwohnern. Weitere größere Orte sind Calahorra und Haro, Gemeinden mit klangvollen Namen für ihre Weine sind daneben unter anderem Ollauri, Labastida, Elciego, Laguardia, Fuenmayor, Cenicero, Navarrete, Oyón und Arnedo.

Es ist beinahe unmöglich, mit einem Rioja-Wein einen Fehlgriff zu tun!

 

Inigo Manso
Inigo Manso
Inigo Manso
Inigo Manso

Iñigo Manso, Vinos y Viñedos

Ort: Torremontalbo Rioja Alta

Die D.O.Ca Rioja ist eine der wichtigsten Weinregionen der Welt. Über Jahrzehnte war in der internationalen Weinwelt eigentlich Rioja gemeint, wenn über spanischen Rotwein gesprochen wurde. Die Rioja ist das Aushängeschild und der Wegbereiter für die gesamte spanische Weinszene.


Die Geschichte dieses großen Erfolgs begann mit einem kleinen Schädling, der Reblaus. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die große Reblausplage die Weinfelder im Bordeaux verwüstet und die Weinproduktion lahmgelegt. Deshalb verlegten die Winzer des Bordeaux für einige Jahrzehnte das Zentrum der Weinkultur und –produktion in die traditionsreiche, aber rückständige Rioja.


Als die Reblaus in den 1890er Jahren die Pyrenäen überschritten hatte und die Weinberge der Rioja bedrohte, war die Weinwirtschaft der Rioja modernisiert und die Basis für eine einzigartige Weinkultur geschaffen.


In dieser Zeit liegen auch die Wurzeln der Weingüter „Conde de Hervías“ und „Mencos“ von Iñigo Manso de Zuñiga.
1893 bepflanzte der damalige Conde de Hervías, Nicanor Manso de Zuñiga einen Weinberg mit Tempranillo-Reben, um zu klären, ob der besonders sandige Boden in Torremontalbo den Wurzeln der Rebstöcke Schütz böte. Die Rebstöcke blieben unbeschadet und da dieser Vorgang von der regionalen Weinbehörde erfasst wurde, gilt dieser Weinberg als die älteste, belegte Tempranillo-Anpflanzung der Rioja. 

Iñigo Manso ist ein erfahrener und weit gereister Önologe, Weinberater und Mitglied der Verkostungskommission der D.O. Ribera del Duero der sein Weinverständnis in einem Gespräch auf folgende Weise auf den Punkt bringt. "Es ist gar nicht gut, wenn viel Geld zur Verfügung steht. Dann werden die teuersten Hefen, die teuersten Barriques gekauft und danach schmeckt alles gleich – sicherlich auf hohem Niveau. Die Weinpäpste sind dann berauscht.“ Manso aber will „nicht für Vergleichsproben, sondern für den Trinkspaß arbeiten.“


„Conde de Hervías 2004“ erhielt nicht nur 91 Parker-Punkte, sondern wird von Andreas Krämer der absoluten Rioja-Spitze zugeordnet.


Die Weinstöcke der Mencos-Linie sind Nachkommen des originären Weinberges in Torremontalbo. Die Reaktivierung der einzigartigen, alten Rebstöcke hat ihm seinen persönlichsten Wein ermöglicht.


Geleitet von Yolanda García Viadero und Iñigo Manso de Zúñiga Ugartechea

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