Details
Die Trauben stammen alle vom Weinberg "Cuesta de la Reina", dieser befindet sich im Besitz der Bodegas Escudero. Die Ernte begann in der zweiten Oktober Woche 2001 und dauerte bis zur ersten Woche im November.
Nach der Gärung in Edelstahltanks zog der Wein im Januar 2002 in amerikanische Eichenfässer um. Dort blieb er 24 Monate. Im Februar 2004 wurde er geklärt, die Abfüllung fand im April 2004 statt. In der Flasche reifte er weitere 36 Monate in den Kellern der Bodegas.
24 Monate in amerikanischen Eichenfässern
Zusatzinformation
| Lieferzeit | 2-3 Tage |
|---|---|
| Flaschengröße | 0.75 l |
| Jahrgang | 2001 |
| Farbe | rot |
| Land | Spanien |
| Herkunftsregion | La Rioja |
| Herkunftsgegend | Rioja |
| Weingut | Bodegas Escudero |
| Rebsorten | Tempranillo, Mazuelo, Garnacha |
| Serviertemperatur | 18°C |
| Alkoholgehalt | 13,0 % Vol. |
| Lagerfähigheit | bis 2016 |
| Gastronomie | Begleitet perfekt Braten und Eintöpfe |




D.O.C.a Rioja
Autonome Region im Nordosten von Spanien, 5034 qm, 263 000 Einwohner, Hauptstadt Haro, Weinanbau im Tal des Ebro.
Selbst wenn andere Weinanbaugebiete der Iberischen Halbinsel in den letzten Jahren qualitativ stark aufgeholt haben, darf die Rioja auch weiterhin als die traditionelle Adresse hervorragender Weine aus Spanien angesehen werden. Dies gilt natrlich in erster Linie für die trockenen und schweren Rotweine, die durchweg ein für die Rioja besonders typisches, kräftiges Faßaroma aufweisen, das sich harmonisch in die anderen Komponenten dieser Spitzenweine einfügt. Rotweine aus der Rioja entstehen größtenteils aus den Trauben Tempranillo und dunkler Garnacha. Die Weißweine, weniger bekannt, aber zweifellos ebenfalls beachtenswert, werden vornehmlich aus Viura gewonnen.
Der Weinbau in der Rioja hat eine lange und recht wechselvolle Geschichte. Die ersten Ansätze weisen auf die römische Zeit zurück. Nach der kurzen maurischen Herrschaft in Nordspanien erlebte die Weinkultur in der Rioja eine lebhafte Renaissance. Dieser Aufschwung ist eng verbunden mit dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela, der durch die Rioja führt. Von den Pilgerwanderungen aus dieser Zeit zeugen zahlreiche bis heute erhaltene Kulturdenkmäler, Mönche aus Burgund waren es auch, die die Tempranillo-Traube in die Rioja brachten. Kontakte in das Bordeaux-Gebiet sorgten dann seit dem 18. Jahrhundert für eine Verfeinerung der bis dahin sehr rustikalen An- und Ausbautechniken. Einen enormen Aufstieg erlebte der Weinbau in der Rioja durch die Mehltau- und Reblausepidemien in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die französischen Weingüter ihr Defizit mit großen Mengen an Rioja-Wein deckten. Um die Jahrhundertwende, gerade als die französischen Rebstöcke zum größten Teil saniert waren, erreichte die Reblausplage die Rioja, weiterhin sorgten der endgültige Niedergang des einstmaligen spanischen Weltreiches und der damit verbundene Verlust von Märkten für eine vorübergehende Krise. Die Auswirkungen der beiden Weltkriege hatten den Gewinn neuer Absatzmöglichkeiten und somit einen erneuten Aufschwung für den Weinbau der Rioja zur Folge, neben traditionellen Husern entstanden rasch aufstrebende neue Bodegas und führten bald zur unverwechselbaren Spitzenqualität von Rioja-Weinen, die auch über die Grenzen Spaniens hinaus längst zu Berühmtheit gelangt sind und den Vergleich zu exklusiven französischen Weinen nicht scheuen müssen und dabei hinsichtlich des Preises in der Regel wesentlich günstiger sind.
Das Anbaugebiet der Rioja, übrigens die erste Weinregion in Spanien mit D.O.C-Bezeichnung (Denominación de Origen Calificada ), ist am Oberlauf des Ebro, des längsten spanischen Flusses, gelegen. Der Name für die Region rührt vom Rio Oja her, einem kleinen Nebenfluß des Ebro. Sie wird fast in ihrer gesamten Länge im Suden und Norden von hohen Gebirgsketten eingeschlossen, was zum einen den landschaftlichen Reiz der Gegend ausmacht und zum anderen für einen mikroklimatischen Charakter sorgt. Das Weinanbaugebiet Rioja erstreckt sich insgesamt auf 3 Comunidades Autónomas und gliedert sich in 3 Teilzonen. Der Großteil umfaßt die beiden Teilgebiete Rioja Alta und Rioja Baja, letztere schließt auch einige der nördlich des Ebro gelegenen Gemeinden von Navarra ein. Die kleinere Teilzone Rioja Alavesa liegt ebenfalls nördlich des Ebro und gehöröt administrativ bereits zur baskischen Provinz Alava. Zentrum der Weinregion und des spanischen Bundeslandes (Comunidad Autónoma ) La Rioja ist Logroño, mit ca. 100 000 Einwohnern. Weitere größere Orte sind Calahorra und Haro, Gemeinden mit klangvollen Namen für ihre Weine sind daneben unter anderem Ollauri, Labastida, Elciego, Laguardia, Fuenmayor, Cenicero, Navarrete, Oyón und Arnedo.
Es ist beinahe unmöglich, mit einem Rioja-Wein einen Fehlgriff zu tun!





Bodegas Escudero
Ort: Gravalos
Ein Familienunternehmen, dass bereits vier Generationen von Winzern und Kellermeistern hervorgebracht hat. Die Anfänge machte Juan Escudero, als er 1852 begann Weine herzustellen. Seine Vorfahren bauten jedoch schon lange Wein an. Das Herzstück seiner ersten in den Weinberg gegrabenen Winzerei bestand aus einer steinernen Presse und sechs Eichenholzfässern mit einem Fassungsvermögen von je 24.000 Litern. Die dort hergestellten Weine wurden in Ziegenhäuten (siehe Logo) in den umliegenden Dörfern der Sierra de la Demanda und Cameros Viejos verkauft, wo sie sehr bald großes Prestige genossen
Bodegas Escudero liegt in Grávalos, einem kleinen Ort in der Rioja (Rioja Baja) mit großer Weinbautradition, von den Hügeln der Sierra de Demanda umgeben. In den Cameros Viejos, auf 700 Höhenmetern gelegen, herrscht ein sehr spezielles Mikroklima, mit äußerst kalten Wintern und Sommern mit heißen Tagen und kühlen Nächten. Dieser Temperaturunterschied im Sommer ist der Grund für die langsame Reifung, die es den Trauben erlaubt, geschmackvoll aromatische Säuren und schönen Tanningehalt bei angemessenem Alkoholgrad zu entwickeln. Dies sind unerlässliche Bedingungen, um eine hervorragende Qualität für Weine zu erzielen, egal ob sie für einen jungen Wein bestimmt sein mögen oder für faßgelagerte Crianza, Reserva oder Gran Reserva.
Weinbau wird auf gut 80 Hektar Familienbesitz betrieben: Auf 60 Hektar verschiedene Sorten roter Traubenart: Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Graciano und 20 Hektar für den Anbau von weißen Trauben: Vuira und Chardonnay. Junge Weine, Crianzas und Reservas werden aus roten Trauben gekeltert. Auf dem zum Weingut Cuesta de la Reina gehörenden Anwesen sind 60 Hektar des gesamten Anbaus vorhanden, der Gesamtbesitz beläuft sich jedoch auf 110 Hektar. Die übrigen, nicht zum Familienbesitz gehörenden Anbaugebiete sind über das gesamte Gemeindegebiet von Grávalos verteilt. Das Areal Cuesta la Reina liegt am Südhang des Monte de Yerga auf steinigen und lehmhaltigen Böden, mit wenig organischen Materialien, aber einem hohen Kalkgehalt. Die jährliche Regenmenge ist relativ gering, mit langen Trockenperioden und einem durchschnittlichen Niederschlag von 400 Litern pro m² im Jahr. Die Menge der Sonnenstunden ist außergewöhnlich hoch und garantiert den Trauben einen hohen Reifegrad.
Önologe ist Amador Escudero, der für seine Valsacro Weine schon mehrfach ausgezeichnet wurde, so z.B. erhielt der Valsacro Dioro 2001 96 Parker Punkte.
Die Bodegas Valsacro aus Pradejón gehört auch zum Familienbesitz der Escuderos.
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