Torre de Oña

Finca San Martín Crianza 2008

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Kurzübersicht

Crianza aus der Rioja mit dunkler kirschroter Farbe mit violetten Rändern. Frisch und lebendig in der Nase, mit starken Anklängen von wilden Brombeeren, weiche Spuren von Vanille, Zeder und Lakritze. Gut strukturiert und am Gaumen ausgewogen, mit kräftigen, runden Tanninen.

Rioja Torre de Ona Finca San Martin Crianza

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Details

Für diesen Wein wurden nur Trauben von den jüngsten Weinreben benutzt, die auf der Finca San Martín wachsen. Alkoholische Fermentierung für 14 Tage in Edelstahltanks, danach weitere 36 Tage malolaktische Gärung. 2009 zogen 56% des Weines in gebrauchte Fässer aus französischer Eiche um, die restlichen 44% in neue Fässer aus amerikanischer Eiche. Dort verblieb der Wein 18 Monate bevor er auf Flaschen gezogen wurde.

Zusatzinformation

Lieferzeit 2-3 Tage
Flaschengröße 0.75 l
Jahrgang 2008
Farbe rot
Land Spanien
Herkunftsregion La Rioja
Herkunftsgegend Rioja
Weingut Torre de Oña
Rebsorten Tempranillo
Serviertemperatur 17°C
Alkoholgehalt 13.5% vol Alc
Säuregehalt 5,6 g/l
Gastronomie idealer Begleiter für jede Küche
Geschmack trocken
DOCa Rioja
Spanien Rioja
DOCa Rioja
Spanische Weinregion DOCa Rioja
DOCa Rioja
Spanien La Rioja
spanische Weinregion Rioja
Weinregion DOCa Rioja in Spanien

D.O.C.a Rioja

Autonome Region im Nordosten von Spanien, 5034 qm, 263 000 Einwohner, Hauptstadt Haro, Weinanbau im Tal des Ebro.
Selbst wenn andere Weinanbaugebiete der Iberischen Halbinsel in den letzten Jahren qualitativ stark aufgeholt haben, darf die Rioja auch weiterhin als die traditionelle Adresse hervorragender Weine aus Spanien angesehen werden. Dies gilt natrlich in erster Linie für die trockenen und schweren Rotweine, die durchweg ein für die Rioja besonders typisches, kräftiges Faßaroma aufweisen, das sich harmonisch in die anderen Komponenten dieser Spitzenweine einfügt. Rotweine aus der Rioja entstehen größtenteils aus den Trauben Tempranillo und dunkler Garnacha. Die Weißweine, weniger bekannt, aber zweifellos ebenfalls beachtenswert, werden vornehmlich aus Viura gewonnen.

Der Weinbau in der Rioja hat eine lange und recht wechselvolle Geschichte. Die ersten Ansätze weisen auf die römische Zeit zurück. Nach der kurzen maurischen Herrschaft in Nordspanien erlebte die Weinkultur in der Rioja eine lebhafte Renaissance. Dieser Aufschwung ist eng verbunden mit dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela, der durch die Rioja führt. Von den Pilgerwanderungen aus dieser Zeit zeugen zahlreiche bis heute erhaltene Kulturdenkmäler, Mönche aus Burgund waren es auch, die die Tempranillo-Traube in die Rioja brachten. Kontakte in das Bordeaux-Gebiet sorgten dann seit dem 18. Jahrhundert für eine Verfeinerung der bis dahin sehr rustikalen An- und Ausbautechniken. Einen enormen Aufstieg erlebte der Weinbau in der Rioja durch die Mehltau- und Reblausepidemien in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die französischen Weingüter ihr Defizit mit großen Mengen an Rioja-Wein deckten. Um die Jahrhundertwende, gerade als die französischen Rebstöcke zum größten Teil saniert waren, erreichte die Reblausplage die Rioja, weiterhin sorgten der endgültige Niedergang des einstmaligen spanischen Weltreiches und der damit verbundene Verlust von Märkten für eine vorübergehende Krise. Die Auswirkungen der beiden Weltkriege hatten den Gewinn neuer Absatzmöglichkeiten und somit einen erneuten Aufschwung für den Weinbau der Rioja zur Folge, neben traditionellen Husern entstanden rasch aufstrebende neue Bodegas und führten bald zur unverwechselbaren Spitzenqualität von Rioja-Weinen, die auch über die Grenzen Spaniens hinaus längst zu Berühmtheit gelangt sind und den Vergleich zu exklusiven französischen Weinen nicht scheuen müssen und dabei hinsichtlich des Preises in der Regel wesentlich günstiger sind.

Das Anbaugebiet der Rioja, übrigens die erste Weinregion in Spanien mit D.O.C-Bezeichnung (Denominación de Origen Calificada ), ist am Oberlauf des Ebro, des längsten spanischen Flusses, gelegen. Der Name für die Region rührt vom Rio Oja her, einem kleinen Nebenfluß des Ebro. Sie wird fast in ihrer gesamten Länge im Suden und Norden von hohen Gebirgsketten eingeschlossen, was zum einen den landschaftlichen Reiz der Gegend ausmacht und zum anderen für einen mikroklimatischen Charakter sorgt. Das Weinanbaugebiet Rioja erstreckt sich insgesamt auf 3 Comunidades Autónomas und gliedert sich in 3 Teilzonen. Der Großteil umfaßt die beiden Teilgebiete Rioja Alta und Rioja Baja, letztere schließt auch einige der nördlich des Ebro gelegenen Gemeinden von Navarra ein. Die kleinere Teilzone Rioja Alavesa liegt ebenfalls nördlich des Ebro und gehöröt administrativ bereits zur baskischen Provinz Alava. Zentrum der Weinregion und des spanischen Bundeslandes (Comunidad Autónoma ) La Rioja ist Logroño, mit ca. 100 000 Einwohnern. Weitere größere Orte sind Calahorra und Haro, Gemeinden mit klangvollen Namen für ihre Weine sind daneben unter anderem Ollauri, Labastida, Elciego, Laguardia, Fuenmayor, Cenicero, Navarrete, Oyón und Arnedo.

Es ist beinahe unmöglich, mit einem Rioja-Wein einen Fehlgriff zu tun!

 

Torre de Oña
Torre de Oña
Torre de Oña
Torre de Oña
Torre de Oña
Torre de Oña

Torre de Oña

Ort: Páganos-Laguardia

1985 erfüllte sich der kubanische Geschäftsmann Don Leandro Vázques einen Wunsch: Ein eigenes Weingut in der Rioja Alavesa Region. Er kaufte 15 ha an Rebflächen in Páganos (Álava), in der Nähe von Laguardia. Geplant war ein Weingut nach dem verschwenderischen aber strengen Château Prinzip. 1987 wurde dann mit Partner aus der Region „Camino de Laguardia, S.A.” gegründet. Ein Jahr später entschied man sich den Namen in „Torre de Oña“ zu ändern. Im Laufe der nächsten Jahre kaufte man noch weitere 30 ha an Rebflächen hinzu.


Die Emotionen und Begeisterung die D. Leandro noch 1985 an den Tag legte, war 9 Jahre später durch das Tagesgeschäft aufgebraucht und er entschied sich dafür "Torre de Oña" wieder zu verkaufen.


Im gleichen Zeitraum gab es Überlegungen bei La Rioja Alta aus Haro den traditionellen Weinbau durch einen neuen, total unabhängigen vom bisherigen Stil zu erweitern. Die Spezialisten von La Rioja Alta behielten den Château Ansatz bei und einige Monate später erschien die erste Barón de Oña Reserva unter dem Label von La Rioja Alta.


Torre de Oña bietet die Möglichkeit nach dem Besuch des Weingutes in einer eigenen Restauration sowie in einer kleinen Anzahl von Gästezimmern weitere Tage zu verbringen

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